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  • samtweich

Travel Diary: 9 Tage Nordindien



Indien, das Land welches eine Fläche von 3.287.000 km² umfasst, mit über 1,408 Milliarden Menschen die große Population hat und mit einer äußerst vielfältigen Landschaft von Gebirgen bis hin zu wüstenartigen Landflächen, ein Land ist, welches immer wieder neu erkundet werden kann. Hoch oben im Himalaya oder an der Küste des indischen Ozeans, kannst du dich selber finden und aus den dicht besiedelten Stadtzentren entfliehen. 2023 machte ich mich auf eine einzigartige Entdeckungsreise durch Nordindien und erschloss das Wahrzeichen des Mogulreichs, dass Rote Fort in Delhi und die riesige Moschee Jama Masjid, sowie das berühmte Mausoleum Taj Mahal in Agra. Da am Ende meiner Reise noch ein bisschen Zeit übrig war, reiste ich für 3 Tage in die Wälder und atmete die frische Luft des Himalayas ein. Im heutigen Blogpost nehme ich euch mit, mit auf Entdeckungstour Indiens und erzähle euch wo ich gewohnt hab, was so eine Reise kostet, welche Kleidung man mitnehmen sollte und wie ihr schon auf der Anreise ein kleines Abenteuer erleben könnt.

 

Planung/Visum/Dokumente


Indien ist dreckig, laut, voll und anders. Bevor man sich auf dieses Abendteuer einlässt muss man ehrlich zu sich sein und genau überlegen, ob man den Menschenmassen und dem Kulturschock gegenüberstehen und diesem standhalten kann. Die Kultur, die einzigartige Kulisse, die wunderschönen Gebäude, architektonischen Baueinheiten, das Essen und die Einzigartigkeit eines für die deutsche Bevölkerung unbekanntes Areal, ist atemberaubend. Allerdings ist Indien ein Land, welches wirklich zwei Seiten hat, welchem man gewachsen sein sollte.

Viele Besucher planen ihren Indien durch einen Reiseleiter oder ein Reisebüro, da diese geführte Toure anbieten. Von München aus kann man direkt nach New Delhi, einem Internationalem Flughafen, fliegen. Ein Visum muss im Vorfeld (hier) beantragt werden, da dieses bei der Einreise benötigt wird. (Kosten: 50 Euro) Wer seine Reise auch, so wie ich etwas flexibler gestalten will, kann sich Tagestouren vor Ort oder Online (hier) buchen.



Ich habe im Vorfeld viel recherchiert und obwohl ich viel selber erkunden und mit den öffentlichen Transportmitteln erreichen kann, habe ich mich in Indien für einen privaten Fahrer entschieden. AGRA und JAIPUR, die Städte, die man unbedingt sehen muss, die bekannt für das Rote Fort und das Taj Mahal sind, sind mit den öffentlichen Bussen schwer und umständlich zu erreichen. Eine teilweise geführte Tour bietet die Möglichkeit, die Unterkünfte selber auszuwählen, Zeit für sich und seine eigenen Vorlieben zu haben und trotzdem die Kultur und das Wissen durch einen Reiseleiter zu erhalten. Die Touren sind meistens geplant, so dass auch keine zusätzlichen Kosten entstehen.

 

6 Dinge die man in NORDINDIEN machen muss



1. NEW DELHI spüren


Angekommen in einer Metropole, eingeschlossen in Autos, Motorräder, Triciclets und umgeben von sehr vielen Menschen, ist diese Stadt einen Stop wert. New Delhi grenzt sich durch wunderschöne Tempel, Moscheen, Märkte und Gärten ab. Für mich haben zwei Tage in der Großstadt ausgereicht um einen Eindruck zu bekommen. Ihr könnt viel zu Fuß erreichen oder mit der Uber-App erfahren. Ich bin oft mit einer Rickshaw gefahren oder einen Motorrad. Wenn ihr allerdings noch ein paar mehr Informationen über die einzelnen Sehenswürdigkeiten bekommen wollt, könnt ihr auch eine private Sightseeingtour buchen.

  • Raj Ghat

  • Red Fort

  • Friday Mosque (Jama Masjid)

  • Qutub Minar

  • Humayun's Tomb

  • India Gate

  • Swaminarayan Akshardham

  • Lodhi Garden (mein persönlicher Tip)

  • Lotus Temple

 

2. Eine Rickshawfahrt durch Chandni Chowk in New Delhi


Ein unbedingtes Muss ist eine Fahrt durch Old Delhi. Die populärsten Bazars, auf denen man die Locals bei ihrer alltäglichen Routinen und den Arbeitsabläufen beobachten kann, ist einen Besuch wert. Gewürze, Schmuck, Trockenfrüchte und indisches Streetfood kann mit einer Rickshaw erfahren werden. Auch zu Fuß kann Old Delhi gut erschlossen werden.

Tipp: Leider kommen viele aus Indien mit einem Food Belly zurück, da die Schärfe und der Hygienestandard nicht unserer Gewohnheit entspricht. Deswegen muss unbedingt auf Märkten und kleinen Ständen aufgepasst werden.

 

3. AGRA und das Taj Mahal anschauen


Der Taj Mahal ist nicht nur ein atemberaubendes Bauwerk, sondern auch ein Symbol für die vielfältigen Kulturen und Traditionen Indiens. Obwohl der Großteil der Bevölkerung Hindu ist, gibt es auch eine muslimische Minderheit, die sich vor allem in den Nordstaaten des Landes befindet. Die Ursprünge des Taj Mahal gehen auf die Zeit der Moguln zurück, einer muslimischen Dynastie, die im 16. und 17. Jahrhundert über weite Teile Indiens herrschte. Heute gehört der Taj Mahal zu den sieben Weltwundern und ist seit 1983 UNESCO-Weltkulturerbe.


 

3. Currys, Naans und Daals probieren


Die Essenkultur in Indien ist ganz anders, als die deutsche oder jede andere Küche, die du bereits probieren durftest. Auch zeigte sich, dass es in Indien noch einmal ganz anders schmeckt, als bei uns zu Hause in einem Restaurant. Das Essen ist scharf, hat Gewürze, dessen Namen ich nicht einmal aussprechen kann und ist durch vielfältige Gemüsesorten, Bohnen und Fisch bzw. Fleischarten angemacht. Reis oder Chapati, Naan oder ein Roti - hier kannst du deinem inneren Foodie einige Neuheiten präsentieren.

 

4. Eine Fahrt nach Jaipur - Rajasthan


Jaipur ist die Hauptstadt des indischen Bundesstaates Rajasthan und wird heute "Pink City", der Farbe seiner wichtigsten Bauten genannt. Im Zentrum des imposanten Straßennetzes steht der reich geschmückte Stadtpalast mit seinen Säulengängen. Paläste mit Gärten, Höfen und Museen sowie dem Amber Palace, hoch oben in den Bergen, darf nicht ausgespart werden.

Auch in Jaipur hatte ich einen eigenen Fahrer, der mich ausserhalb der Stadt gebracht hat und währenddessen ich unterwegs war, auf mich wartete. Beste Entscheidung!


 

5. Das kleine Örtchen Dharamsala besuchen


Dharamsala bedeutet so viel wie "a spiritual dwelling" und ist ein Ort, welcher dir die Sprache verschlagen wird. Bereits die Ankunft am Flughafen ist beeindruckend. Inmitten der Wälder, der Natur und dem Panorama des Himalaya, wirst du an diesem Ort eine Reise zu dir selber machen. Die Heimatstadt des Dalai Lama und eine Pilgerstädte für viele Buddhisten, war es für mich das Highlight meiner Reise. Von kleinen Wanderungen, bis hin zu anstrengenden Tours, Yogaretreats und vielen Sportangeboten, können hier einige Tage zur Entspannung und zur Erholung eingelegt werden. Zwischen malerischen Häuschen in den Bergen, den Kühen die auf der Straße laufen und kleinen Geschäften, die zum Bummeln einladen, wirst du, je höher du kommst, nur noch auf ein paar tibetische Teehäuser mit guten Momos treffen. Die spirituelle Energy und die Freundlichkeit der Menschen, habe ich selten so intensiv spüren dürfen, wie in Dharamsala.

 

6. Das traditionelles Holi-Festival besuchen


Ein einzigartiges Festival und ein Erlebnis welches du nie wieder vergessen wirst, ist das traditionelle Holi-Fest, welches jährlich im Frühjahr gefeiert wird. Ein Farbspiel und Spektakel, welches eine Woche anhält und vor allem in den kleinen Dörfern, sehr intensiv zelebriert wird. PS: Nichts für schwache Nerven.


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