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Samtweich: Weekly Review #96



Gemacht

Finally Examensfrei - ob es sich danach anfühlt, nein aber es ist weniger Stress, es ist schön aufzuwachen und zu wissen, dass ich nicht wieder den ganzen Tag in die Bücher starren muss und auch wieder den Kopf frei habe.

Diese Woche ist die Uni wieder losgegangen und auch wenn ich mich dazu motivieren konnte, an vielen Vorlesungen teilzunehmen, musste ich leider schnell feststellen, dass ich wirklich keine Lust mehr habe. Es ist überhaupt nicht so, dass es mich nicht interessieren würde, aber es kommt nichts Neues hinzu. Es wiederholt sich alles und all das, was die Dozenten berichten, habe ich gefühlt schon 100 Mal gehört. Seminare werden anders bezeichnet, der Inhalt ist aber doch oft derselbe. Außerdem bin ich einfach zu alt ... das ich das mal sage ... aber ja, die Studierenden sind im Schnitt zwischen 21-24, sind in Mitten der Hochphase ihres Studiums und so langsam müssen sie sich mit der Planung ihrer Zukunft auseinandersetzte. Doch ich habe diesen Prozess unterdessen schon zwei Mal hinter mich gebracht. Ich habe also diese Woche beschlossen, die Seminare weiterhin zu besuchen, aber wsl nicht in dem Umfang, wie zu Beginn angedacht. Somit verlief die Woche in einem Wechselspiel aus Bibliotheksbesuchen und Vorlesungen.

Am Dienstagabend besuchte ich ein Fitnessstudio oder eigentlich war es nur ein großes Yogastudio. Super schöne und süße Details sorgten für einen unvergesslichen Charme aus Ying und Yang, Duschungelfeeling und Balivibes. Zurück zu meiner Routine, suche ich schon seit einiger Zeit eine Studio und einen Fitnesscoach, der den Kurs DEEPWORK anbietet.

Leider sorgte das Studio nicht für den gewünschten Effekt. Natürlich hatte auch ich die kommenden Tage Muskelkater, da besonders der untere Rücken beansprucht wurde. Allerdings bin ich ein anstrengendes, effektiveres und ausdauerndes Training gewöhnt, wieso ich nicht so ganz an meine Grenze kam. Deswegen habe ich gleich für nächste Woche ein anderes Studio fokussiert. Am Donnerstag stand dann endlich die hoffentlich letzte Prüfung an, die ich beim Perser feierte und wir anschließend noch ins Fox auf einen Absacken eingekehrt sind. Eigentlich wollten die anderen noch ein Eis, aber um 23 hatten wir nur noch die Option auf eine McDonalds-Edition. Etwas risky bin ich auf Klaus-Werner nach Hause gedüst und bin in in einen extrem vollen Freitagvormittag gestartet. Auf Instagram teilte ich meine Bestellung mit euch, war davor aber noch mit der Wohnung, Einkaufen und Wäsche waschen beschäftigt. Alles Dinge, die liegen bleiben und trotzdem irgendwann mal gemacht werden müssen. Am Samstag bin ich um fünf aufgestanden um früh auf dem Flohmarkt der Theresienwiese, das ein oder andere Schnäppchen zu machen. Allerdings war ich etwas enttäuscht, denn wie immer, aber leider auch gehäuft, gab es viel Krempel und Müll. Manchmal glaube ich, dass viele ihren halben Hausstand auflösen oder den ganzen Ramsch aus dem Keller irgendwie noch zu Geld machen wollen. Leider habe ich nichts gefunden und bin zurück zu Hause erst einmal 20 min unter der Dusche gestanden, da ich bis auf die Knochen durchgefroren war. Am Abend ging es dann für uns auf die Unterhachinger-Lesenacht.

Auf dem Block zeigte ich euch die schönsten Pieces in Naturtönen und stellte euch den Augenbrauentrend: Fluffy Brows vor. Schon entdeckt?

 

Exkurs: Was ist Deepwork?


Deep Work heißt Übersetzt "tiefe Arbeit" und wurde von Robert Steinbacher entwickelt. Mit tiefer Arbeit sind die tiefliegenden Muskeln gemeint, die bei diesem Workout so richtig beansprucht werden. Inspiriert von Ying und Yang beruht das Programm auf den fünf Elementen Erde, Holz, Feuer, Metall und Wasser. Wer glaubt, dass er einen typischen Bauch-Beine-Po-Kurs besucht, der irrt. Zwar werden die Problemzonen auch bei Deep Work trainiert, aber eben anders. Das fängt damit an, dass man barfuß trainiert und geht damit weiter, dass man beim Deep Work rapide zwischen An- und Entspannung wechselt.

Eine Stunde Deep Work ist in sieben verschiedene Phasen unterteilt. Jede Phase basiert auf einem Element, sodass man am Ende der Stunde zwar vollkommen fertig, aber trotzdem energiegeladen ist. Trainiert wird gemeinsam in der Gruppe. Alles, was man dafür braucht, ist eine gewöhnliche Yogamatte. Zu Beginn wird die Muskulatur gedehnt und intensiv ein- und ausgeatmet. Im Anschluss folgen schnelle High-Intensity-Übungen, wie beispielsweise Mountain Climbers oder Burpees. Die Übungen kurbeln den Stoffwechsel an und bringen die Fettverbrennung auf Hochtouren. Nach einer intensiven Übung folgt eine Entspannungsübung zum Durchatmen.


 

Geschaut

In der Drama-Serie For Life basiert lose auf der wahren Lebensgeschichte von Isaac Wright Jr., einem zu Unrecht verurteilten US-Bürger, dem man vorwarf, eines der größten Drogennetzwerke in ganz New Jersey zu leiten. Obwohl Isaac vom Justizsystem um mehrere Jahre seines Lebens betrogen wurde, glaubt er weiter fast an die Gerechtigkeit und arbeitet nun selbst als Anwalt, um andere vor seinem eigenen Schicksal zu bewahren. In der Serie wird Wright zu Aaron Wallace, der von Nicholas Pinnock gespielt wird.


Getragen


Gekauft


Geplant

Natürlich trinke ich erstmal den Kaffe aus und werde heute Abend zum Tatort schauen ins München 72 gehen, ganz entspannt das Wochenende ausklingen lassen und mich auf die kommende Woche vorbereiten. Morgen Abend werde ich nach der Uni zum Sport fahren und einen anderen Trainer ausprobieren - Mal sehen, wie mir das gefallen wird. Am Dienstag treffe ich mich abends mit einer Freundin, vielleicht zum Essen oder nur einfach so zum quatschen. Natürlich habe ich noch ein paar Looks, die ich vorbereiten muss. Außerdem sind einige Emails zu bearbeiten, ich muss in die Uni und am Freitag fahre ich nach Augsburg. Am Samstag ist Muttertag und dafür wollte ich noch etwas besorgen und als Geschenk verschicken. Und ihr? Fahrt ihr am Wochenende zu euren Eltern oder bleibt ihr in euren eigenen vier Wänden? Bleibt gesund.