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Tipps um immer gut gestylt zu sein



Nachdem ich aus dem Krankenhaus gekommen bin, komplett verstrahlt aus der Narkose zuhause ankam, 10 Stunden Schlaf nachgeholt hatte, nahm ich mir mein Handy in die Hand und filmte eine Story um darüber zu berichten, was die letzten Tage passiert ist. Und nein, ich sah alles andere als gut aus und trotzdem erreichte mich die Nachricht, wie kann man nach einer OP so gut gestylt sein.

Es ist kein Geheimnis, dass wir in der Früh nicht aussehen, wie in einem Märchen aufgewacht und das es auch Tage gibt, in denen wir eher einen Fehlgriff machen, als den Look unter unsere Top 5 zu zählen. Doch mit ein paar kleinen Hacks und Tricks kannst du eine Routine in deinen Alltag bringen um somit eine tolle Ausgangslage für das richtige Styling zu schaffen.


Im heutigen Blogpost möchte meine Lifehacks für das morgendliche Styling mit euch teilen und ich kann euch eins verraten, Organisation ist dabei alles.

 

1. Das Timing


Uff, das was wohl am wichtigsten und entscheidensten ist das richtige Timing. Wie lange brauche ich wirklich in der Früh. Wie viel Zeit ist angemessen, dass ich den richtig Look auswähle und passend gekleidet bin. Hierbei geht es nicht nur darum, sich selber zu kennen, sondern genügen Zeit einzuplanen, um weder gestresst zu starten noch aus der Zeitnot heraus irgendwas aus dem Kleiderschrank zu kramen. Am liebsten schlendere ich, nachdem ich den Kaffe aufgesetzt, mein Porige in der Hand und den Nachrichtenpodcast angeschaltet habe in mein Schlafzimmer um mit einem Statement-Piece das perfekte Outfit zu kreieren - und ja das ist ein Prozess der Zeit benötigt, der ich mir im Vorfeld bewusst sein muss.

 

2. Vorstrukturierung


Egal ob auf Reisen, das Teammeeting am Dienstag oder das Abendessen mit Freunden. Das richtige Outfit bedarf einer Planung. Am geeignetsten finde ich dabei die Vorplanung mit einem Gitter, auf dem Boden oder im eigenen Ankleidezimmer. Wenn man sich nicht sicher ist, kann ein kleines Foto Wunder wirken. Damit werden nicht nur die Unterschiede aufgenommen sondern gleichzeitig der Effekt, den der Look ausstrahlt, abgebildet. Gleichzeitig kann auch individuell das ein oder andere Piece ausgetauscht und ersetzt werden. Besonders an Tagen, an denen ich früh raus muss, ist es eine unglaubliche Erleichterung, wenn ich mir bereits am Abend das Outfit zusammenstelle und herrichte. Erspart nicht nur Zeit, sondern auch die Hektik in der Früh und ermöglicht einen entspannten Start in den Tag.

 

3. Ordnung


Egal ob es das Kleiderstück an sich ist, oder die allgemeine Ordnung zuhause und im Kleiderschrank. Struktur und Ordnung ist das A und O. Nur wenn ich wirklich weiss, was ich besitze und wo ich was finde, kann ich ein tolles Outfit kreieren. Durch meinen Perfektionismus und die Liebe zur Ordnung, fällt es mir weniger schwer, das auch in meinem Kleiderschrank zu etablieren. Dabei setze ich auf offene Abschnitte, das Sortieren nach Kollektionen (Sommer und Winter) und Farben. Besonders wichtig ist für mich, dass ich auf den ersten Blick sehe, was sich für Kleidung hinter den Gardinenstangen versteckt.

Aber damit nicht genug. Egal ob Designermarken oder Vintagekleidung - auch hier sollte auf Ordnung geachtet werden. Dreckige, kaputte oder zerknüllte Kleidung zerstört jeden Look. Nicht nur, dass es ungepflegt wirkt - aber durch den Handgriff zum Bügeleisen, und ich gebe zu, es ist auch nicht meine Lieblingsbeschäftigung, wird der Look optisch gleich angezogener und deutlich hochwertiger. Mein Tipp ist ein Steamer, das geht nicht nur schneller sondern erspart auch das Aufräumen von Bügelbrett und Bügeleisen.

 

4. Deinen Figurtyp kennen


Es muss nicht der ausgefallene, flippige und crazy Look sein, um top gestylt zu sein. Manchmal reicht auch ein einfaches Shirt und eine gut sitzende Jeans aus. Der Ansatzpunkt der den Look perfekt macht ist das Wissen über seinen eigenen Fit. Was kann ich wirklich tragen, was steht mir und in welchen Kleidungsstücken fühle ich mich wohl. Bereits beim Shopping, alleine oder mit einer Freundin, achtet darauf, dass es richtig sitzt und eurer Figur schmeichelt. Denn auch wenn das Kleidungsstück wunderschön ist, ihr seid das Gesicht dahinter, welches es erst in Szene setzt und strahlen lässt.

 

5. Inspirationsquellen


Ich weiss nicht, wie viele Stunden ich auf Pinterest bin, Blogs lese oder auf Instagram recherchiere. Auch meine Outfits werden geplant und sind nur durch diverse Inspirationsquelle zu einem tollen Look geworden. Oft sind die coolste Looks die, die durch Kombinationen entstehen. Manchmal bedarf es auch nur kleinen Schmuckelementen oder verspielten Accessoires um das Outfit optisch aufzuwerten. Inspirierende Looks speichere ich gerne ab, fotografiere sie oder stelle sie in einer Collage zusammen. Vor allem Modebücher, Illustrationen oder Runwayshows können hierbei nicht weggedacht werden. Durch äußere Einflüsse können selbst die aktuellen Trends deinem Stile angepasst werden.

 

6. Der Backupplan


Zu guter letzt gibt es immer einen Backupplan. Also die Outfits, die immer getragen werden können und bereits im Kleiderschrank kombiniert sind. Darüber habe ich bereits einen Artikel geschrieben um die Auswahl zu minimieren und ein paar Looks im Hinterkopf zu haben. Als kleiner Tipp, ein geprintetes Shirt, eine Anzugshose oder Jeans, ein Blazer und coole Loafer können einfach immer getragen werden, denn Basic muss nicht immer langweilig aussehen.