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  • samtweich

Kleidung recyceln: Und was mache ich mit der Kleidung, die ich nicht mehr trage?



Ich glaube, dass wir alle viel zu viel Kleidung haben und einiges davon ziehen wir nicht mal mehr an. Auf Grund dessen, versuche ich regelmäßig auszumisten und Platz für neues schaffen. Aber wohin damit? Auf diese Frage stelle ich euch drei Alternativen vor, wie ihr euren Fehlkäufen, alten Kleidungsstücken oder lang Getragenem einen neuen Besitzer schenken könnt.


 

Mit deinen Kleidern noch Geld verdienen


Für Designerkleidung: Vestiaire Collective, Rebelle & Co.

Für Fast Fashion: Kleiderkreisel, Mädchenflohmarkt, Ebay Kleinanzeigen, Ebay


Auch ich habe einen Kleiderkreiselaccount, bin aber leider davon immer weniger überzeugt. Das liegt allerdings nicht an der App oder dem Konzept, sondern an den Vorstellungen der Kunden. Viele Teile gehen auch für 1€,2€ nicht weg und zum Teil ist es dann immer noch zu teuer. Des Weitern ist es mit viel Aufwand verbunden: Kleider raussuchen, Bilder machen, hochladen, ständiger Schreibaustausch mit den anderen Benutzern über die Kleidung, zur Post gehen etc. Ab und zu finden sich die ein oder andern, die an der Kleidung interessiert sind. Aber nur genau dann, habe ich Freude und Spass daran, den Aufwand zu betreiben.

Ich finde dennoch, das das jeder einmal für sich ausprobieren und seinen eigenen Standpunkt zum Online Verkauf festlegen sollte.  


 

Kleidung spenden


Wenn es euch weniger darum geht, aus den eigenen gebrauchten Kleidungstücken noch Geld rauszuholen und damit etwas für die eigene Tasche zu verdienen, solltet ihr es auf jeden Fall spenden. An jeder Ecke findet ihr große Altkleidercontainer, allerdings habe ich vor einiger Zeit erfahren, dass diese über eine Firma laufen, welche Wiederrum die gebrauchten Stücke für viel Geld (manchmal bis hin zum eigentlichen Wert des Stückes) im osteuropäischen Raum verkaufen. Deswegen bin ich ein großer Fan davon, es direkt da zu spenden, wo ersichtlich ist, wohin die Kleidung gespendet wird. Der Strohalm (Suppenküchen), soziale Organisationen, wie die Caritas oder das Rote Kreuz, Flüchtlingsunterkünfte, Kinderheime, Sozialkaufhäuser, die in vielen großen Städten betreut werden oder Oxfam nehmen deine Kleidung liebend gerne an.


 

Kleidung verkaufen und tauschen


Was ihr dafür tun müsst? Das Wochenende frei halten, eine Platz organisieren, sich anmelden und mit ein paar Tischen auf dem Flohmarkt den Stand aufbauen. Alte Kleidung kann ganz einfach getauscht und auf dem Flohmarkt verkauft werden. Super ist dabei, dass ihr meistens auch noch das ein oder andere Schnäppchen ergattern könnt. Dabei stellt ihr den Preis und könnt individuell den Wert des Gegenstandes bestimmen. Tipp: Weder zu teuer noch zu billig, denn wenn niemand was kauft, verdient ihr nichts, wenn ihr aber alles unter dem Wert verkauft, lohnt sich der Aufwand wiederum auch nicht. Schaut deswegen einfach im Vorfeld bei anderen Verkäufern oder im Internet, wie viel ihr für die Kleidungsstücke verlangen könnt. Am besten ist es dabei, den Tag mit Freundinnen zu verbringen, damit es nicht öde und langweilig wird.

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