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Trockene Haut im Herbst? Das hilft.



Hautunreinheiten, Trockenheit, extreme Hautspannung und Irritationen - Diese Fehler solltest du vermeiden.


Rissige und trockene Haut, Pickel auf der Stirn und ein fahler Teint? Ja auch für die Haut sind die kommenden Monate eine echte Herausforderung und stellt sie jeden Tag auf eine große Zerreissprobe. Die großen Temperaturunterschiede, von warm zu kalt, von innen nach außen, werden vor allem zum Winter hin noch massiver. Durch die Heizungsluft, die durch den Wind aufkommende Kälte und auch die Maskenpflicht hinterlässt tiefe Spuren. Besonders jetzt kommt die Zeit, wo Selfcare und Pflege sehr wichtig ist und der Haut viel Zeit gewidmet werden muss. Doch was muss ich beachten, was hilft und welche Tipps sind besonders empfehlenswert?

 

1. Belegtes Gefühl auf der Haut


Trockene und belegte Haut lässt die Haut spannen, was zu einem extrem unangenehmen Gefühl führt. Deswegen cremen wir immer mehr und häufiger ein, was allerdings (vor allem im Herbst und Winter) ein großer Fehler ist. Die fettige Pflege verstopft die Poren und verhindert die natürliche Atmung. Das wiederrum ist oft der Grund, dass das Make-Up fleckig wird, sich an einzelnen Stellen ablöst, das die Haut spannt und ein belebtes Gefühl entsteht. Meine Lösung:

-Weniger ist mehr-

Reduziert die Pflege am besten auf zwei verschiedene Produkte, die als Finish aufgetragen werden. Für mich ist die perfekte Kombination der Mix aus einem Serum und einer Creme, die in einem ganz kleinen Maß aufgetragen wird.


 

2. Fahler Teint


Wenn ihr abends ins Bett geht, eure Pflegeroutine durchgeführt und ein reichhaltiges Produkt auf die Haut aufgelegt hab, kann es aber trotzdem sein, dass ihr in der Früh müde, blass und fahl ausseht. Fasst so, als wenn ihr die letzten Nächte durchgefeiert habt. Die Heizungsluft, die allgemeine Wärme und auch die fehlende Sonneneinstrahlung, lässt die Haut austrocknen und erblassen, wodurch sie sich wiederrum auch nicht von alleine regenerieren kann. Meine Lösung:

- Nachtcremes-

Auch wenn alle Drogerien, Influencer und die Beautyindustrie im Allgemeinen immer darauf schwört, dass die Pflege der Haut das A und O ist - um mit einer gesunden und schönen Haut aufzustehen, können zu viele Produkte die Haut nicht nur überreizen, sondern auch zusätzlich belasten oder sogar schädigen. Deswegen versuche ich vor allem am Abend der Haut Freiraum und Luft zum Atmen zu geben. Doch besonders jetzt ist es wichtig, dass am Abend eine Nachtcreme ausgewählt wird, die auf die Haut aufgetragen werden kann, sodass diese problemlos in der Nacht einziehen kann. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass ein Produkt gewählt wird, was regeneriert, beruhigt und zusätzlich Feuchtigkeit spendet, sodass die Blasse Haut gesund und beruhigt bekämpft wird.


 

3. Gesichtsreinigung, aber keine Zeit


Zu oft kommen wir am Abend nach der Arbeit nach Hause und haben keine Lust mehr, auch noch unfassbar viel Zeit für die Hautpflege im Bad zu investiere. Doch auch wenn es lästig und zeitintensiv ist, ist es doch extrem wichtig. Dabei ist die richtige Pflege das A und O und entscheidet auch darüber, wie viel Zeit für die Pflege tatsächlich notwenig ist. Gesichtseinigung lässt die Haut jung und strahlend wirken - doch je weniger darauf geachtet wird, desto eher entstehen Unreinheiten, Blässe und Hautirritationen. Meine Lösung:

- Öl-Reiniger -

Im Winter darf es deswegen, im Gegensatz zum Sommer, wo auf ein leichten Gel-Cleanser gesetzt wird, ein reichhaltiges Waschgel verwendet werden, welches mit extra viel Feuchtigkeit angereichert ist. Am beste sind dafür Öl-Reinigern die den Schmutz und das Make-up sanft und trotzdem sorgfältig ablösen und entfernen.


 

4. Unreinheiten


Durch Rollkragenpullover, Schals, die Temperaturunterschiede und die kalte Jahreszeit, werden auch vermehrt Unreinheiten auf der Haut sichtbar. Kleine Pickel, Mitesser, trockene Hautstellen und gereizte Partien sind deswegen oft ein lässiges Erscheinungsbild im Winter. Meine Lösung:

- Feuchtigkeit-

Hierbei sollte unbedingt darauf geachtet werden, auf Produkte zurückzugreifen, die Ölfrei sind, so dass die Poren (z.B. durch Fettcremes) nicht verstopft werden. Manchmal ist es auch sehr gut, wenn auf ein Serum, speziell für unreine Haut, gesetzt wird. Das Gute ist, dass sie mit vielen Antioxidanzien und Mineralien angereichert werden und durch sehr viele Vitamine hochkonzentriert sind. Dadurch schaffen es die Pflegeprodukte (insbesondere Seren), auch die tiefen Hautschichten zu erreichen, so dass aktiv gegen Unreinheiten und Mitesser vorgegangen wird. Ausserdem sollten natürliche oder teuerere Pflegeprodukte verwendet werden und auf aggressive oder mit zusätzlich Alkohol hergestellten Cremes verzichtet werden.


 

5. Spannende Haut


Ob es die Hände sind die spannen oder die Gesichtshaut - es ist immer ein super unangenehmes Gefühl und trotzdem jeden bekannt. Durch den Prozess der Wärmespeicherung, arbeiten die Blutgefäße, was wiederrum die Spannung auslöst und die Haut aufquellen lässt. Meine Lösung:

-Feuchtigkeit-

Besonders bei beanspruchter Haut ist es wichtig genug Feuchtigkeit zu schenken und bewusst darauf zu achten, dass die Pflege unterstützend wirkt und nicht zusätzlich aufreibt oder schädigt. Dabei setzte ich auf reichhaltige Seren, Cremes und Waschlotionen, die auch über Nacht Feuchtigkeit spenden und die Haut beruhigen. Manchmal helfen auch Gels, die den Wasserhaushalt der Gesichtshaut im Einklang hält. Am besten ist es, wenn ihr nach den Ingrediens schaut, und möglichst Cremes verwendet, die sich durch andere Inhaltsstoffe auszeichnen und nicht zusätzlich mit Wasser angereichert sind. Das Probleme an diesen Pflegeprodukten ist einerseits, dass sie nur oberflächlich in die Haut einziehen, aber zusätzlich im Winter auf dem Gesicht einfrieren können, was ein sehr unschönes Gefühl ist.