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Schwierige Kleidungsstücke kombinationsfähig machen



Schwierige Kleidungsstücke haben nicht nur ihre Tücken, sondern zeichnen sich auch dadurch aus, dass sie immer mit Vorsicht zu tragen sind und ungern aus dem Kleiderschrank gezogen werden. Um doch das ein oder andere Teil öfter zu tragen und auch mal zur Farbe zu greifen, bzw. ein bisschen im Kleiderschrank zu experimentieren, habe ich euch ein paar Kleidungsstücke rausgesucht und gebe euch ein paar Tipps um diese gekonnt zu kombinieren.



1. Minikleider in Szene setzen


Alle die meinen Blog schon eine Weile verfolgen, bzw. mich ein bisschen näher kennen wissen, dass ich eigentlich so gut wie nie kürzer als knielang trage. Das liegt einfach daran, dass ich kurze Kleider persönlich nicht schön finde und auch in Kombination sehr einfältig sind. Dennoch habe auch ich das ein oder andere kurze Kleid, welches ich bei 35Grad und Schatten raushole. Die Herausforderung an diesem Kleidungsstück ist meiner Meinung nach die Kombination aus Print und Länge. Im Sommer sehen sie super chic aus, zu Sandaletten und einer Korbtasche und wenn es abends kälter wird? Am liebsten greife ich dann zu Knee-high Boots, also Stiefel die bis zum Knie reichen und einen kleinen Absatz haben. Mit einem Cadigan oder einer dünnen Weste und ein paar Accessoires wird ein stylischer Look kreiert, der sich absolut sehen lassen kann. In der Oversize Version, Hochgeschlossen und locker sitzend wirkt es luftig und kann sogar im Büro getragen werden.


 

2. Bunte Farben


Knallige Farben waren gestern, Pastell ist heute. Doch auch diese Farbtöne, die durch ihre Zart- und Gediegenheit überzeugen, dadurch auch den Kontrast zu den satten Farben schaffen, tauchen in unzähligen Versionen auf. Das besondere an den Pastelltönen ist, dass sie alle zusammen funktionieren. Entweder schafft ihr durch ein It-Piece einen Kontrast oder bleibt in der zarten Farbfamilie. Wichtig ist nur, dass nicht zu viele Farbtöne miteinander kombiniert werden, denn sonst kann es schnell überladen wirken.

Das milde Gelb funktioniert immer mit Hell- und Mittelblau, aber auch Flieder und Weiß kann immer miteinander verbunden werden. Meiner Meinung nach wird der Charme der Eiscremefarben durch dunkle und kühle Töne genommen und die Leichtigkeit der Farbe verfällt.

Ein ganz lässiger Look wird durch eine helle Jeans, ein pastellfarbenes Oberteil und ein paar goldene Accessoires geschaffen. Besonders im Sommer, wenn die Haut von der Sonne gebräunt ist, entsteht ein wunderschöner Kontrast. Wer eine sehr helle Haut hat, sollte eher zu einem Apricot oder Blau greifen, da die Sorbetfarben die Blässe leider unterstreichen.


 

3. Palazzo Hose


Wir alle kennen sie, geliebt wird sie von jedem - Bequem, luftig und lässig. Die weite und sehr gerade geschnittene Stoff-high-Waist-Hose, gehört zu einem der Modetrends aus den letzten Jahr. Dennoch hat auch dieses Kleidungsstück ihre Tücken und ist zu den Skinny-Jeans eine Veränderung, an die sich erstmal gewöhnt werden muss.

Am besten ist es, wenn die Hose mit hohen Pumps oder Stiefletten getragen wird, da der Schuh das Bein streckt und optisch länger aussehen lässt. Auch jetzt im Sommer kann mit Plateu-Schuhen gearbeitet werden, die durch ein paar Schnürungen sehr schön aussehen. Desweiteren sollte die Körpermitte bei den Hosen betont werden - durch einen Gürtel kann eine leicht sitzende Bluse oder ein Spitzentop elegant kombiniert werden und zusammen gebunden werden. Dazu sollte das Oberteil in den Hosenbund gesteckt werden. Ein taillierter Blazer ist bei diesem Outfit das Non-Plus-Ultra.


 

4. Hose mit Print


Ob mit einer Stickerei, einem Print, Logo oder vielen Mustern - Ich liebe Hosen, welche ein bisschen extravagant sind, nicht von jedem getragen werden und eine Abwechslung zu den schlichten Jeans sind. Ob mit Blumen, Karos oder im Animalprint - die Bandbreite dieses Modetrends ist unersättlich. Doch wie werden diese Kleidungsstücke kombiniert, ohne überladen auszusehen - jetzt im Sommer eigene sich hierzu Leinenblusen, leichte Stricktops oder einfache Shirts, die den femininen und sehr auffälligen Hosen ihre Einfachheit zurückgeben. Der Look wird dadurch abgerundet, wirkt ruhiger und bringt eine gewisse Harmonie in das Outfit. Ich habe vor einiger Zeit eine Blogpost über die Kombination verschiedener Muster veröffentlich - für die Mutigen gibt es natürlich auch für jeden auffälligen Print mindestens ein anderen, der genauso gut geeignet ist. Der Mustermix ergibt einen coolen, konträren Look - allerdings hat auch ein Set aus den gleichen Mustern und Stoffen etwas ganz besonderes.


 

5. Auffällige Blusen


Wenn es eine Sache gab, die ich dieses Jahr in unfassbar vielen Ausprägungen und Variationen auf der Kleiderstange gefunden habe, dann waren es Blusen mit Stickereien, Volants oder auffälligen Details in Oversize. Diese weiten Blusen überzeugen durch ihre Lässigkeit und sind trotzdem etwas besonderes und ein It-Piece im Kleiderschrank. Am liebsten kombiniere ich sie zu engeren Hose, tailliere sie mit einem Gürtel oder stecke eine Seite der Bluse in den Hosenbund, so dass die Figur betont wird und die Silhouette erkennbar ist.