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Samtweich: Weekly Review #91



Gemacht

Nachdem ich leider gezwungenermaßen die letzten zwei Wochen pausieren musste, ich aber unterdessen wieder unter den Lebenden bin, reflektiert sich heute nicht nur eine Woche.

Im Grunde war die erste Woche relativ ruhig, bzw war vom Schreibtisch kaum Abwechslung möglich. Drei Prüfungen die aufeinander folgten und mit welchen nicht nur die letzten zwei Jahre beendet werden, sondern auch das Studium abhängig ist. Der Druck war extrem hoch (ehrlich gesagt so hoch, wie noch nie für mich), vor allem in Hinblick auf die Zukunft. Unter der Woche signalisierte mir der Körper auch immer deutlicher, dass eine Pause mehr als überfällig ist, wieso ich am Montag erstmal zur Massage bin. Dieser Termin war gefolgt von einem Frisörbesuch, den ich mir auch ganz ehrlich hätte sparen können. Ich sehe aus, wie ein Schulmädchen und dazu mit einem komplett verschnittenen Look. Es ist wirklich furchtbar und der Frisör hat es tatsächlich geschafft, dass ich mich in meiner Haut noch unwohler fühle. Mit viel Haarspray ist es allerdings möglich, die irgendwie in einem Zopf zusammen zu stopfen, wieso es geradeso erträglich ist. Am ersten Freitag ließen wir anschließend ordentlich die Korken knallen und fuhren am Samstag für einen Tag in die Berge zum Skifahren. Anfangs wusste ich noch nicht so ganz, ob wir das packen werden, aber als wir oben auf dem Gipfel standen, war ich mehr als froh, dass wir gefahren sind. Das Wetter war fantastisch, angenehm kühl und die Pistenbeschaffenheit mehr als gut.

Am Sonntag sind wir israelisch Frühstücken und anschließen bin ich noch mit einer Freundin durch die Stadt geschlendert. Letzte Woche rannte ich eigentlich nur von einem Termin zum nächsten, da ich während der Lernphase alles liegen gelassen habe. Außerdem versuchte ich die Wohnungen in Schuss zu bringen, fuhr zum Einkaufen und war am Mittwoch bei sophiamalinawild, einem jungen Modeunternehmen, mit welchen ich zukünftig zusammenarbeiten werden. Sie entwerfen Kleider mit einem 3D Assistenten und schneidern dir individuell angepasste Kleider. - ziemlich cool, oder?!

Am Freitag bis einschließlich morgen bin ich bei meiner Familien, da wir auf die Beerdigung von meinem Opa fuhren. Deswegen war es am Wochenende etwas ruhiger. Ich hab einfach die Zeit mit der Familie genossen und mich etwas entspannt. Am Samstag bin ich mit meiner Schwester nach Jena, da sie noch einiges abholen musste. Verbunden haben wir das Ganze mit einem Besuch im Planetarium, und einem Abstecher nach Erfurt. Abschließend ließen wir es uns bei einem türkischen Abendessen und dem ein oder anderen Glas Wein gut gehen. Auf dem Blog teilte ich mit euch die schönsten Übergangsjacken der Saison und stellte euch die den Taschen-Trend im Frühjahr vor. Schon gesehen?


Gekauft


Gehört

Ich dachte mir, dass es mal wieder Zeit ist, euch ein neues Hörbuch vorzustellen. Keine leichte Kost, aber etwas zum Nachdenken und vielleicht auch etwas, in welchem sich der ein oder andere wiederfindet.


DU DARFST NICHT ALLES GLAUBEN, WAS DU DENKST. - Kurt Krömer. "Ich war dreißig Jahre depressiv. Ich muss damit leben. Und ich habe keinen Bock, das zu verheimlichen."

Alexander Bojcan ist 47 Jahre alt, trockener Alkoholiker, alleinerziehender Vater und er war jahrelang depressiv. Auf der Bühne und im Fernsehen spielt er Kurt Krömer. Er will sich nicht länger verstecken. Dies ist der schonungslos offene und gleichzeitig lustige Lebensbericht eines Künstlers, von dem die Öffentlichkeit bisher nicht viel Privates wusste. Alexander Bojcan bricht ein Tabu und das tut er nicht um des Tabubrechens willen, sondern um Menschen zu helfen, die unter Depressionen leiden oder eine ähnliche jahrelange Ärzteodyssee hinter sich haben wie er selbst.


Getragen


Geplant

Was ich heute noch machen werde, wird sich zeigen. Vielleicht gehen wir ins Kino und anscheinend möchte der eine Teil der Familie Ostereier bemalen - hahaha, zu Hause fühlt man sich doch immer noch wie das kleine Kind.

Morgen muss ich aufs Amt, da ich neue Dokumente benötige. Ausserdem werde ich wieder nach München zurück fahren. Unter der Woche bin ich in der Arbeit und werde den restlichen Papierkram abarbeiten. Am Samstag fahre ich für ein paar Tage nach Prag. Ein kleines bisschen Urlaub und Entspannung. Und ihr? Bleibt gesund.