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Persönlicher Jahresrückblick 2021



Happy New Year, happy 2022 und pünktlich zum Start ins neue Jahr wünsche ich euch alles alles Gute und nur das Beste. Wahrscheinlich sitzt ihr, so wie ich gerade etwas verkatert, knülle und erschöpft in einem weichen Flauschpyjama am Frühstückstisch und genießt die ersten Stunden des neuen Jahres. Ich hoffe natürlich, dass ihr gut reingerutscht seid und ihr wohl verdient auf der Couch liegt. Passend dafür ist habe ich eine Dosis Samtweich für euch, denn ich habe ein bisschen das verrückte Jahr Revue passieren lassen. Gemeinsam mit euch mache ich also einen Zeitsprung und reise nochmal durch die einzelnen Monate.


Ein persönlicher Blogpost, mit ein paar Fotos, die hinter der Kulisse geschossen wurden, die ein Mix aus Reisen, Projekten und großartigen Erlebnissen widerspiegeln. Private Eindrücke und spannende Erinnerungen sind mir beim Durchstörbern ins Gedächtnis gerufen wurden.

Ich möchte mich an dieser Stelle auch bei euch bedanken. Danke das ihr so viel Vertrauen habt, Interesse und Freude mit mir teilt und danke für eure Begeisterung immer wieder auf meinem Blog vorbeizuschauen. Eine aktive Teilnahme und Leserschaft ist nicht selbstverständlich und vor allem in dem Pool der Masse, kann ich nur durch eurer Interesse und Vertrauen erfolgreich sein und an meinen Träumen festhalten.

DANKE <3

 

Januar 2021


Januar war kalt, nass und hässlich. Coronahöchststand, mein Tiefstand. Umgeben von Dunkelheit, einem Lookdown und einem Ort, an dem ich mich nie richtig zu Hause fühlte, war der Januar sehr einsam. Ich denke, dass ich hier Gedanken ausspreche, mit denen ich nicht allein bin. Leider hat es vielen von euch zwischen dem Jahreswechsel und unter Coronabedingungen hart getroffen. Dennoch gab ich mein bestes und versuchte Abwechslung in den trüben Alltag zu bringen. An den Wocheneden fuhr ich in die Berge, besuchte weiterhin den Ergotherapeuten und bereitete mich auf das Staatsexamen im Februar vor.


„I do believe that if you haven’t learnt about sadness, you cannot appreciate happiness.“ – Nana Mouskouri


 

Februar 2021


Nachdem ich Prüfung hinter mich gebracht hatte, legte ich eine Pause ein. Socialmediafreiezone, Heilfasten und ein Mix aus Meditation und Achtsamkeit settelte mich. Leider war diese Zeit noch immer voll von hohen Fallzahlen, weswegen ich meinen Geburtstag in einem ganz kleinen Kreis feierte. Meine Eltern kamen zu Besuch, es gab eine leckere Torte, die das Fasten beendete und am Abend saß ich mit Freunden bei Kaminfeuer und Wein zusammen. Ich denke, dass ich versucht habe, das beste aus der Situation zu machen und stellte fest, dass es manchmal auch schön ist, wenn etwas Ruhe in das Leben einkehrt. Dennoch fehlte mir meine Struktur und der Alltag, der Trubel und Stress, Termine und Meetings in Präsen. Deswegen investierte ich sehr viel Zeit in Samtweich.com, recherchierte und formatierte, experimentierte und war im ständigen Austausch mit Experten. Da mich meine Schwester besuchte, fuhren wir ein bisschen die Gegend erkunden, aßen Ben&Jerrys, schauten einen grauenhaften Film und radelten mit den Rädern an der Donau entlang.


 

März 2021


Die ersten Frühblüher entdeckten das Licht und krochen aus der tiefen Erdschicht hervor. Die Frisörsalons durften wieder aufmachen und ich verpasste mir eine neue Friese. In der WG feierten wir ein Festival, campten vor der Wohnung und hörten uns alte Konzerte auf YouTube an. Ja die Not macht erfinderisch und auch wenn wir noch immer zu Hause "eingesperrt" waren, verlagerten wir eben die Aktivitäten nach drinnen. Ich erkundetet Regensburg, wanderte auf den Winzere Höhen entlang und mein neues Hobby wurde: Spazierengehen. Ob allein, mit Hund, als Gruppe oder mit einer Freundin und einem Kaffee to go. Wir probierten alles aus - ich würde behaupte, am Ende hatten wir die Runden perfektioniert und kannten jeden Stein von oben und unten.


 

April 2021


Über Ostern erfreute ich mich an der Zeit zu Hause, die ich mehr schätzen lernte. Gemeinsam mit der Familie ist es eben doch am schönsten, und zusammen ist man ja schlussendlich weniger allein. Wir fuhren zum Bärlauch pflücken, machten Pesto und Butter daraus und ließen den Osterhasen durch den Garten hopsen.

Ich stellte schnell fest, dass ich lieber durch die Welt reisen wollte, aber dass selbst das Cruisen durch Dtl. zu einer Herausforderung geworden ist. Dennoch bewährte sich meine Arbeit und die ersten großen Kooperationen fielen an. Ich entdeckte die Freude am Yoga, perfektionierte meine Laufgeschwindigkeit und triggerte mich, den Marathon zu schaffen.

 

Mai 2021


Projekt Balkon - die Wohnung wurde immer schöner, der Balkon nicht. Also investierte ich im Mai, als es wärmer wurde und ich auch gerne das ein oder andere Mal bereits den Kaffee vor der Tür trinken wollte, viel Zeit auf Internetplattformen und Inspirationsquellen. Am Ende entschied ich mich für einen Boohoo-Look und designet mir mein eigenes kleines Paradies.

Endlich war auch Schluss mit ZUHAUSE. Wir fuhren, als gemeinsames Projekt, an die Grenze zu Österreich, da eine Freundin eine FW beim Wilden Kaiser hat. Zu viert verbrachten wir ein Wochenende im Saus und Braus - ich wanderte das erste Mal 800 Höhenmeter und um Himmels Willen, ich werde das vermutlich nie wieder machen. Auch wenn ich eigentlich als fit bezeichnen würde und spazieren gehen mir tatsächlich Freude bereitet, wird wandern nicht mein neustes Hobby. Ablenkung, frische Luft und die Natur machten aber am Ende alles wett. Ein Spielabend rundete das Ganze ab und eine kleine Almhütte wurde zu einem echten Abendteuer.

Außerdem hieß es für mich IMPFEN, denn meiner Meinung nach, ist das der einzige Weg hindurch.

Über Pfingsten fuhr ich dann nochmal nach Hause und fasste den Entschluss, nach München zu gehen.


 



Juni 2021


Das Fitti machte wieder auf und ich versuchte mein Glück beim Bankdrücken – hat´s funktioniert? Wohl kaum. Also wanderten wir lieber durchs Erdbeerfeld, pflügten Himbeeren und saßen in unseren Lieblingscaffes, die als Außengastronomie wieder aufsperren durften. Man hatte endlich wieder das Gefühl, atmen zu können. Die Menschen lebten auf, die Straßen waren gefüllt und jede Minute, die wir in der Sonne verbringen konnten, wurde genutzt. Ich begab mich auf Wohnungssuche, war oft in München und sah Apartments, die für mich alles andere als mietbar waren.




Juli 2021


RAUS-RAUS-RAUS

Immer wieder musste ich in diesem Monat nach München fahren. Leider ohne Erfolg, da sich die Suche wirklich über einen sehr langen Zeitraum erstreckte. Die Stadt hatte die Parks umgestaltet und viele Aktivität wurden in die Natur verlegt. Ich arbeitete viel, um die vergangenen Monate aufzuholen. Auch an dieses Semester schloss sich eine sehr wichtige Prüfung an, weswegen ich die Tage an der Donau verbrachte und am Ufer lernte.

Ein Wochenende entflohen wir nach Nürnberg und konnte das erste Mal nach mehreren Monaten zu guter Live-Musik zusammensitzen und einen Wein trinken.



 

August 2021


Anfang August konnten wir endlich wieder reisen und sind kurzerhand mit dem Auto ins Elsas. Ein kurzer Trip nach Straßburg, den wir mit einer Fahrt durch die Weinberge verknüpften. Inmitten von Grün, einer atemberaubenden Landschaft fuhren wir verschiedene Weingüter an, unterhielten uns mit den Winzeren und spannten bei einer Verkostung so richtig aus.

Da Straßburg allerdings mit dem Schnellzug nur zwei Stunden von Paris entfernt ist, nutzten wir das natürlich aus. Ein bisschen Sightseeing, ein Croissant und ein Hauch von Chanel ließ uns den Alltag vergessen.



Das Wochenende darauf bummelte wir durch Bamberg, denn irgendwie streben wir immer danach ins Ausland zu fahren, obwohl vor der eigenen Nase noch so viel Schönes und Unbekanntes liegt. Aufgrund dessen hatte mich der August wieder gepackt und Sophie war in Reiselaune. Fliegen war noch immer schwierig, viele Länder hatten die Grenzen weiterhin geschlossen, aber raus aus der Wohnung und diesem Alltagstrott hatte ich bitter nötig. Also entschied ich mich, Ende August nach Garmisch zu fahren. Wir wanderten zur Zugspitze, um den Eibsee, verliefen uns inmitten einer Kuhherde und verbrachten die Tage in einer urigen Unterkunft. Ich muss ehrlich gestehen, ich dachte bis dieses Jahr, dass ich wohl niemals auf einen Bauernhof (zum Urlaub machen) fahre und mich jemand dazu überredet bekommt, wandern zu gehen. Aber ich wurde des besseren belehrt …


 

September 2021


Back in Town fand ich endlich eine Wohnung in München, die ich aber erst kommenden Monat bezog. Eine WG inmitten der Stadt, die der Beginn von etwas Neuem sein sollte. Packen war also angesagt und damit auch der Verkauf meiner Möbel – was sich allerdings als wirkliche Herausforderung herausstellte, da ich sie sich schwer, oder besser gesagt nicht für den Preis, den ich mir vorstellte, losbekam. Wir feierten mehrere Abschiedspartys, da es bei einigen meiner Freunde zu einem Ende in Regensburg kam und wir die Zeit natürlich nochmal richtig genießen wollten.

Außerdem ging es für mich in diesem Monat in den Jahresurlaub, in welchem ich nochmal nach 10 Jahren nach Mexiko reiste. Ich besuchte Freunde, fuhr ans Meer, schaute mir einiges in Mexiko-City an und lernte die Kultur und auch das Land gefühlt neu kennen. Leider muss ich offen und ehrlich gestehen, hat Mexiko unter der Pandemie sehr gelitten. Außerdem hat das Erbeben 2018 auch einiges dazu beigetragen. Die Straßen waren kaputt, die Häuser hatten zum Teil kein Dach und auch die Hotels waren sehr runtergekommen. Besonders in den Touristengebieten und an den Stränden, hat sich das bemerkbar gemacht. Dennoch konnte ich meinen Akku aufladen und auch, nachdem ich unter einem Erdbeben ankam, voller Lebensfreude in Deutschland den Umzug angehen.


 

Oktober 2021


Im Oktober nahm ich am Leukämielauf teil, meine Schwester kam zu Besuch und ich zog in die neue Wohnung ein. Allerdings hatte ich die alte noch einen weiteren Monat, wieso ich die kommenden Wochen viel zwischen München und Regensburg pendelte. Den Monat schlossen wir mit einem Flohmarkt ab, den ich organisierte und einer Abschiedsfeier, zu welchem die engsten Freunde kamen. Es war rundum ein schönes letztes Wochenende und auch wenn ich mich riesig auf die kommende Zeit und München freute, war es trotzdem ein langer Lebensabschnitt, viele Erinnerungen und Momente, die ich mit Regensburg verbinde. Vor allem die Menschen, die zu meinem engsten Freundeskreis zähle, werde ich noch sehr häufig besuchen und auch vermissen.


 

November 2021


Angekommen in München lebte ich das Leben in vollen Zügen und versuchte so viel unterwegs zu sein, wie nur möglich war. Wir probierten viele unterschiedliche Restaurants der verschiedensten Geschmacksrichtungen und Kulturen aus und fanden uns in der ein oder anderen urigen Kneipe wieder. Ich besuchte einige spanende Ausstellungen und fuhr Ende November zu einer Freundin nach Freiburg. Goya und Basel am Samstag und abends wieder zurück zu einem Glühwein. Da auch hier ein Schnellexpress die beiden Städte verknüpft, ist die Verbindung nicht nur super easy, sondern auch sehr zu empfehlen.


 

Dezember 2021


Der vollste aller Monate ist und bleibt der Dezember. Weihnachtsfeiern, Kaufrausch und das allgemeine Weihnachtschaos sind nur ein paar Aspekte, wieso dieser Monat so stressig ist.

Leider gestaltete sich die Wohnungssituation als sehr herausfordernd und als ein Problem, mit welchem ich in das neue Jahr starte. Dennoch konnte ich das gut ausblenden, war viel in der Uni, powerte mich beim Laufen aus und fuhr an den Wocheneden Freunde und Verwandten besuchen. Zunächst war ich in Nürnberg, das Wochenende drauf in Berlin, feiertet den 60´ten Geburtstag meines Papas auf einem Schloss und verbrachte die Weihnachtstage natürlich zu Hause. Und weil das schönste bekanntlich zum Schluss kommt, sind wir am 28.Dezember nach Faro geflohen und verbringen den Jahreswechsel nun in Spanien. Zusammen mit ein paar Freunden haben wir eine richtig schöne Finka gemietet, in welcher wir das Jahr entspannt beenden und das Neue erholsam starten. Ein Urlaub mit Freunden, in der Sonne und jeder Menge Entspannung – der perfekte Jahresabschluss für mich.






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