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Die Spartipps beim Shopping



Wenn ich die großen, viel zu langen Vorhänge zur Seite schiebe, stelle ich jedes Mal aufs Neue fest, dass ich viel zu viele Kleidungsstücke und Fashionpieces besitze. Trotzdem kann ich mich nur schwer von den einzelnen Teilen trennen und liebe es in neue Schuhe, Taschen, Accessories und Kleidung zu investieren. Ob es gerade im Trend liegt oder nicht - eine Kombination aus Neuem und Altem, längst Vergessenem und aktuellen It-Pieces ist eine große Leidenschaft von mir. Doch immer mit dem Trend zu gehen, in Designerkleidung zu investieren oder grundsätzlich das Neuste vom Neusten zu haben, kann mit unter sehr teuer sein und mit der Zeit mächtig ins Geld gehen. Im heutigen Blogpost schreibe ich euch ein paar Tipps zusammen, wie ihr beim Shoppen sparen könnt. Vielleicht ist dann auch öfter das ein oder andere Designerstück erstrebenswert.


 

1. What do I really need?


Im Grund sollte ich mir diese Frage nie oder immer stellen. Denn eigentlich brauchen wir nichts. Der Kühlschrank ist voll, der Kleiderschrank bis unter die Decke vollgestopft und unsere Wunschliste nicht abzuarbeiten. Aber um einen Überblick zu behalten eignet es sich, eine Liste zu schreiben. Was brauche ich wirklich? Trage ich dieses Kleidungsstück langfristig? Lohnt sich die Investition? Und sind in meinem Kleiderschrank Teile die dieses Kleidungsstück kombinationsfähig machen?

Dadurch kann ein Shopping-Exzess vermieden werden, ihr spart Geld und Zeit und habt langfristig Freude daran. Fehlkäufe gehören von nun an der Vergangenheit an.

 

2. Saisonunabhängiges Shoppen


Im Sommer Winterjacken und im Winter Kleider kaufen hört sich irgendwie falsch an. Doch das ist der wichtigste Spartipp. Die besten Stücke der aktuellen Kollektion sind in der kommenden Saison im Sale wiederzufinden oder werden stark rabattiert an Black-Fridays oder anderen Shopping-Events vergünstigt. Sommermode ist im Herbst viel billiger und große Sales werden bereits im Vorfeld ausgeschrieben. Es eignet sich also immer Augen und Ohren auf zu halten und sich bestimmte Daten im Kalender rot zu markieren.

Mit dem antizyklischen Shoppen spare ich übrigens jedes Jahr enorm viel Geld.

 

3. Second Hand


Ob Vintage-Kilo-Shopping, Kleiderkreisel, Ebay oder Designer-Online-Shops (Vestiaire Collective, Farfech, fashionette) ist nicht nur preisgünstiger sondern auch nachhaltiger. Kleidung aus zweiter Hand, Designer-Mode die versteigert wird ist oft in einem neuwertigen Zustand und um einiges günstiger als direkt vom Anbieter. Manchmal lohnt es sich auch ein bisschen Zeit in die Suche zu investieren und abzuwarten ob es zwischen den ganzen Angeboten nicht noch ein besseres, schöneres oder günstigeres Stück zu finden ist. Außerdem lohnt es sich immer die Suchmaschine zu optimieren, und gezielt nach Einzelteilen zu suchen.

 

4. Outlets


Outlets wie das Ingolstadt- oder auch das Wertheim-Village sind immer ein Besuch wert. Ein Ausflug am Samstag, bummeln und Window-Shopping erfreut uns doch alle. Mit der besten Freundin unterm Arm und dem Kaffee in der Hand liebe ich es, durch die Läden zu spazieren und mir die einzelnen Stücke in aller Ruhe anzuschauen.

Designermode ist mit ausgeschriebene Preisen stark reduziert. Oft gibt es Rabatt-Aktionen, die zusätzlich mit 20-25% Preisnachlass werben. So konnte ich bereits das ein oder andere Mal mehr als die Hälfte des Ursprungspreises sparen.

 

5. Newsletter abonnieren


Ob es für aktuelle Aktionen, Outlets oder Online-Sale ist - Member erhalten oft im Voraus eine Erinnerung, sample- oder private Sales werden früher online gestellt und Rabatt-Aktion zuerst freigeschalten. Über einen Newsletter-Link gelangt man frühzeitig an exklusive Stücke und kann somit nicht nur coole Examples zu erst erwerben, sondern viel Geld sparen. Online-Sales werden zusätzlich vor dem offiziellen Sale gestartet, so dass treue Kunden die besten Deals einfahren können.

 

6. Liegen lassen


Es passt nicht richtig, es sieht doch nicht so schön aus, wie im Geschäft, die Qualität ist nicht überzeugend oder den Preis nicht wert? Dann nehme ich es auch nicht. Kleidung sollte mich erfreuen, ich möchte mich schön und wohl fühlen. Habe ich allerdings das Gefühl, dass ich mich darin einfach nicht angezogen sehe, ich die ganze Zeit daran rum zupfen muss, es nicht kombinieren kann oder ich blass/fahl oder komisch darin aussehe, dann schicke ich es zurück oder tausche es um. Auch wenn es ein Schnäppchen war oder nur ein paar Eure gekostet hat - auch das kann sich summieren und den Kleiderschrank vollstopfen.

 

7. Ordnung halten


Für mich ist es ganz normal, dass ich meinen Kleiderschrank nach Farben und Kleidungsstücken sortiert und eingeräumt habe. Übersichtlichkeit und Struktur ist mir auch bei meinem Herzstück der Wohnung wichtig. Die Ordnung hilft mir dabei, nicht im Chaos zu enden und Outfits besser zusammenstellen. Außerdem hänge ich mir bereits einzelne Stylings separat auf ein Gitter - dadurch habe ich genau vor Augen, was ich alles besitze und vermeide es, Kleidung doppelt zu kaufen.