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5 Tipps und Tricks für mehr Nachhaltigkeit im Alltag



Das Nachhaltigkeit ein Begriff geworden ist, der in den letzten Jahren heiß diskutiert wurde und in vielerlei Hinsicht nicht nur kritisch beleuchtet wurde, ist ein offenes Geheimnis. Ob es um das Klima im Zuge von Ernährung und Haltung oder den Verbrauch geht ... nachhaltig leben ist uns allen ein Anliegen um nicht nur etwas für sich selber zu tun, sondern auch der Umwelt und den Nachkommen ein problemloses Leben zu ermöglichen. Dennoch fällt mir immer wieder auf, dass fast nichts genau so extrem diskutiert wird, wie dieses Thema. Es ist das Wort des Jahres und für mich ein Bestandteil meiner Meinung und meiner Argumentationsgrundlage. Unsere Hilfe und ein bewusstes sowie nachhaltiges Leben kann dazu beitragen, dass wir unsere Meinung und die der anderen hinterfragen, ohne dass wir dabei mit dem Finger auf die anderen zeigen. Es geht nicht darum, dass wir unser Leben vollkommen umkrempeln und neu definieren müssen, sondern darum, dass wir versuchen unsere Lebenseinstellung zu überdenken und zu verbessern.


Grundsätzlich denke ich, dass wir aufhören müssen, mit den Fingern auf andere zu zeigen, sondern uns selber an die Nase greifen müssen und fragen, was kann ich besser machen und mit welcher Veränderung kann ich Nachhaltigkeit in meinen Alltag einbauen.


Manche kleinen Dinge können schlussendlich große Veränderungen und Verbesserungen mit sich bringen, ohne dass wir dabei eingeschränkt werden. Viele gehen immer davon aus, dass wenn es sich um die Lösung für das Problem handelt, wir als Einzelperson im Grunde nichts bewirken können. Doch wenn wir darauf achten, dass wir weniger Plastikmüll verbrauchen oder grundsätzlich auf Kunststoff verzichten bzw. den Konsum minimieren, können wir nicht nur das eigene Verhalten verändern, sondern auch mithelfen, die Welt ein kleines bisschen gesünder zu machen.


Im heutigen Blogpost habe ich mich dieser Thematik gewidmet und euch ein paar Tipps zusammengestellt, wie Nachhaltigkeit im Alltag möglich ist und diese einfach integriert werden kann.

 

1. Wiederverwendbare Trinkflaschen/Tupperboxen


Egal ob ich sie in die Uni mitnehme, auf Reisen bin oder im Alltag unterwegs bin. Bereits seit Jahren begleitet mich meine Trinkflasche, die entweder isoliert und somit Wärme speichert oder aus Metall ist und sich somit perfekt für Wasser und kalten Tees eignet. Nicht nur, dass wir uns mit der Trinkflasche to go den "ich muss noch die Flaschen wegbringen"-Stress sparen. Die wiederverwendbaren Flaschen können immer wieder aufgefüllt werden, wodurch automatisch auf Plastikflaschen verzichtet werden kann. Unterdessen gibt es viele verschiedene Modelle, die in unterschiedlichen Formen, Farben und Größen erhältlich sind.

Tipp: Da ich auch oft mein Essen vorkoche, eignen sich Tupperboxen besonders gut. Egal ob eine Suppe, ein Risotto oder die Brotzeit. Sicher, gut verstaut und nachhaltig verpackt ist es auf alle Fälle.


 

2. Re-Cup-Becher


Eine weitere Möglichkeit um ganz einfach Nachhaltigkeit in den Alltag zu integrieren, ist die Verwendung von Re-Cup-Bechern. Auch wenn wir immer wieder dazu neigen, mit den Papierbechern aus dem Coffee-Shop zu wandern, ist es doch nur eine Umgewöhnung, der wir uns stellen können. Stilsichere Modelle, die unterdessen auch von den einzelnen Caféhäusern verkauft und gestellt werden, arbeiten zum Teil auch mit Firmen zusammen, die einen Teil des Preises direkt an Organisationen weiterleiten und spenden. Ich finde, dass es eine coole Möglichkeit ist und da unsere Taschen für die Uni unterdessen eh einem Koffer ähneln, können wir den kleinen Thermo- oder Re-Cup-Becher auch noch unterbringen und verstauen.


 

3. Stofftüten verwenden


Seit einigen Jahren gibt es in den meisten Supermärkten und Drogerien keine Plastiktüten mehr, oder werden gegen ein paar Cent verkauft. Doch eine viel langfristigere, nachhaltigere und einfache Umstellung, die zusätzlich auch echt effektiv ist, wäre die Verwendung von Stoffbeuteln. Ob als Netzdesign, faltbar in der Miniversion oder als schöner großer Korb.

Wiederverwendbare Taschen sind leicht, passen in jede Handtasche und können außerdem gewaschen werden. Ich denke, dass der Verzicht auf Plastiktüten noch nie so einfach war, wie heute.

Das Gemüse unter den Arm geklemmt oder alternativ in einer Kiste nachhause transportiert. Plastikfrei durch den Tag geht ganz einfach, wenn ein Jutebeutel im Auto liegt oder ein Fischnetz aus Stoff in die Tasche gepackt wird.


 

4. Unverpackt kaufen


Sicherlich ist dieser Tipp etwas aufwändiger und bedeutet etwas mehr Flexibilität. Vielleicht ist es auch nur etwas, was wir hin und wieder in den Alltag integrieren können. Dennoch finde ich diese Idee, dass ohne Verpackung verkauft wird und wir unsere wiederverwendbaren Tüten mitnehmen, richtig gut. Dosen, Gläser, Stoffbeutel oder Kisten klemmen wir uns unter den Arm und verstauen unsere Wocheneinkäufe. Super eigenen sich auch lokale Wochenmärkte, auf denen wir nicht nur stöbern und kosten können, sondern auch regionale Produkte kaufen. Exotische Früchte, die Milch von einem Landbauern oder das Gemüse direkt vom Händler. Nicht nur das alles viel frischer, besser und nachhaltiger ist - da die Nahrungsmittel nicht über eine Warenkette in den Supermarkt geliefert werden oder schockgefrostete sind, sind sie reichhaltiger und schmecken saftiger.


 

5. Recyceln


Das A und O, etwas was wir alle können und niemanden etwas kostet, ist Altes zu recyceln, zu reparieren oder für einen anderen Zweck zu verwenden. Ob es das Altglas ist, DIY-Produkte zum Basteln, Mode die wir spenden, oder anderweitig verwenden - Müll ist nicht immer gleich Müll und auch wenn wir denken, dass wir für manche Dinge keine Verwendung haben, erstaune ich oft, was aus dem Alten gemacht werden kann.